Osteopathie

Die Osteopathie hat sich in den letzten 25 Jahren in Deutschland zu einer der differenziertesten manualtherapeutischen Richtungen entwickelt und trifft bei Patienten und Medizinern zunehmend auf großes Interesse. Äußere Einflüsse wie Stress, Ernährungsgewohnheiten, Infektionen oder Unfälle können das Gleichgewicht im Körper beeinträchtigen. Der Organismus muss diese Einflüsse verarbeiten, sich damit arrangieren und verändert hierfür seine Körperhaltung, die Funktion von Organen, des Nerven – oder Hormonsystems. Dabei nimmt die Beweglichkeit des Gewebes ab, das Blut und die Lymphe können nicht mehr ungehindert fließen. Sowohl die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff als auch der Abtransport von Stoffwechselendprodukten wird erschwert. Ist das System zu stark belastet können Krankheiten entstehen.

Die Osteopathie ist eine manuelle Diagnose-und Therapieform mit dem Ziel, Gewebe wieder elastischer und mobiler zu machen und somit deren Funktion und Stoffwechsel zu verbessern. Einschränkungen der Mobilität, die zu Beschwerden führen, werden nicht nur auf der Ebene von Muskulatur und Gelenken, sondern z.B. auch auf Ebene der bindegewebigen Umhüllungen der inneren Organe und des Nervensystems, auf zirkulatorischer oder vegetativer Ebene behandelt.

 

Kosten und Abrechnung

Die Abrechnung der osteopathischen Behandlung erfolgt nach dem GebüH (Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker). Eine Behandlung kostet 80.- und dauert etwa 1h. Wenn Sie privat-, Beihilfe- oder zusatzversichert sind, werden die Kosten nach Ihren Vertragsbedingungen übernommen. Von einzelnen gesetzlichen Krankenkassen werden osteopathische Leistungen anteilig übernommen.